Psychotherapie

Verhaltenstherapie für Erwachsene mit psychischen Störungen oder Problemen als Hilfe zur Selbsthilfe. Anwendungsbereiche und Ablauf einer psychotherapeutischen Behandlung.

„Es sind nicht die Dinge an sich, die uns beunruhigen, sondern unsere Sicht der Dinge.“
(Epiktet)

Meine therapeutische Haltung

Bei meiner Arbeit lege ich großen Wert auf Offenheit und Transparenz, damit Sie alle Behandlungsschritte nachvollziehen können. In meinen Therapien sorge ich für eine angenehme und freundliche Atmosphäre, um es Ihnen zu erleichtern, sich mir gegenüber zu öffnen. Ich verstehe die Therapie als ein gemeinschaftliches Finden einer Lösung aus vielleicht im Moment noch scheinbar unüberwindlichen Schwierigkeiten. Das bedeutet, dass Sie in die Behandlung aktiv eingebunden werden. Ich verwende gerne folgendes Bild: wir befinden uns gemeinsam auf einer Bergtour, bei der ich Ihnen gerne die Richtung zeige, laufen können und müssen Sie aber selbst. Die Therapie lebt davon, dass Sie sie aktiv mitgestalten und sich auch außerhalb des Therapieraums mit den Inhalten auseinandersetzen. Das Ziel jeder Therapie ist, dass Sie lernen, sich selbst zu helfen.

Verhaltenstherapie

Ich habe mich im Laufe meiner Ausbildung auf Verhaltenstherapie spezialisiert. Die Verhaltenstherapie ist eine von den kassenärztlichen Vereinigungen anerkannte Methode der Psychotherapie. Sie ist empirisch überprüft – die therapeutischen Effekte und die Wirksamkeit sind wissenschaftlich belegt. In der Verhaltenstherapie geht man davon aus, dass Verhalten im Laufe des Lebens erlernt wurde und demnach auch wieder verlernt werden kann. Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens gemacht haben, prägen unser Denken bis heute.

Unter Verhalten verstehen wir in der Verhaltenstherapie nicht nur das, was wir tun (und damit sichtbar wird), sondern auch was wir denken, fühlen und wie unser Körper reagiert. Dabei bedingen sich die Ebenen gegenseitig. Im Rahmen der Therapie beschäftigen wir uns mit allen vier Ebenen:

Ich verstehe Symptome unter denen Sie derzeit leiden (z.B. unerklärliche körperliche Schmerzen, Ängste) gerne als Helfer, die darauf aufmerksam machen wollen, dass etwas nicht stimmt. Vielleicht will das Symptom Ihnen sagen „Pass mal besser auf dich auf“ oder „Du machst gerade Dinge, die du eigentlich gar nicht willst“.

Methoden

Neben den üblichen verhaltenstherapeutischen Verfahren wende ich gerne Techniken aus folgenden Ansätzen an:

Neben diesen „Werkzeugen“ der Verhaltenstherapie ist die wichtigste Voraussetzung für unsere gemeinsame Arbeit eine vertrauensvolle und auf gegenseitigem Respekt aufbauende Beziehung. Dafür lernen wir uns zunächst in aller Ruhe kennen. Bei allem, was in der Therapie passiert, haben Sie Mitspracherecht, nichts geschieht ohne Ihre Zustimmung.

Anwendungsbereiche

Die Wirksamkeit kognitiv-verhaltenstherapeutischer Verfahren ist bei vielen psychischen Störungen in zahlreichen Studien belegt.
Ich unterstütze Sie gerne bei folgenden Störungsbildern und Beschwerden:

Behandlungen bei Missbrauch oder Abhängigkeit psychotroper Substanzen, wie Alkohol und anderen Drogen, gehören nicht zu meinem Leistungsspektrum.
Für Kinder und Jugendliche gibt es speziell ausgebildete Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.

Ablauf

Nehmen Sie gerne telefonisch oder per Email Kontakt mit mir auf. Ich melde mich dann zeitnah zurück.

Erstgespräch & Probatorik
Wir vereinbaren einen Termin für ein Erstgespräch, in dem Sie die Möglichkeit haben, Ihr Anliegen zu schildern. Bevor Sie sich entscheiden, ob Sie eine Psychotherapie bei mir wahrnehmen möchten, finden zunächst maximal fünf probatorische Sitzungen (Testsitzungen) statt. Vorrangiges Ziel dieser Sitzungen ist, dass wir uns näher kennenlernen und prüfen, ob bei Ihnen eine Psychotherapie erforderlich ist. Es werden etwaige Diagnosen geklärt und das therapeutische Vorgehen besprochen. Mit den Testsitzungen gehen Sie keinerlei Verbindlichkeiten ein.
Beantragung auf Übernahme der Kosten
Psychotherapie ist keine Regelleistung der Krankenkassen und muss dementsprechend genehmigt werden. Gemeinsam überlegen wir, ob bei Ihnen eher eine Kurzzeittherapie (25 Stunden) oder eine Langzeittherapie (45 Stunden) geeignet ist. Erst nach Bewilligung durch Ihre Krankenkasse beginnt die eigentliche Therapie.
Psychotherapiephase
Neben Gesprächstechniken stehen konkrete Übungen im Mittelpunkt – auch in Ihrem Alltag. So können Sie neu gewonnene Fähigkeiten in den alltäglichen Rahmen einbetten – und Erfolge erleben.
Häufigkeit & Länge der therapeutischen Kontakte
Die Sitzungen umfassen in der Regel 50 Minuten und finden regelmäßig wöchentlich statt. Gelegentlich kann es zu einer Ausweitung der Stunden kommen (z.B. im Rahmen von einer Konfrontationsbehandlung bei Ängsten). Gegen Ende der Therapie ist es möglich und üblich, den Abstand zwischen den Sitzungen zu vergrößern.